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Monday, October 9. 2006
Ab sofort findet man education & media unter: www.mandyschiefner.ch/blog November / Dezember ist "Zügel-Zeit" in der Schweiz. Ich habe mich virtuell beteiligt: Leider bin ich in letzter Zeit mit Spam bombardiert worden, so dass ich mein Blog migriert habe. Ich hoffe, es kommt nicht zu allzu viel Ausfällen demnächst. Ich hoffe wir sehn uns unter www.mandyschiefner.ch/blog 
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Thursday, October 5. 2006
das heute morgen auf dem Compi erschien: Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun.
Johann Wolfgang von Goethe
In diesem Sinne ...
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Social Software
Wednesday, October 4. 2006
Quelle: http://elearningblog.tugraz.at/wp-content/uploads/2006/09/web20.gif
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Social Software
Monday, October 2. 2006
Remus, J. (2006) Microlearning im Zeitalter von Web 2.0. In: Wissensmager heute. No 2, S. 6-8: „Vielmehr beschrieben die Begriffe „Microcontent“ und “Mikrolearning“ die Inhalte und Anleitungen, die zu einem selstgesteuerten Lernen hinführen. Diese müssen notgedrungen schlank und knapp gehalten und auch in „niedriger Komplexität“ formuliert werden. Warum?
Erstens, weil in einer zunehmend komplexer werdenden Welt und einer täglich wachsenden Informationsflut, die auf uns hereinbricht, sinnvolle, knappe und klar verständliche Anleitungen gefragt sind. Zweitens, weil durch den vermehrten Einsatz von mobilen Endgeräten mit Bonsaiarchitektur und kleinen Screens, also den zukünftigen Handys und Smartphones, das miniaturisierte Herunterbrechen von Wissensanleitungen wirklich machbar wird“ Seit wenn definiert man denn Bildungsinhalte in Abhängigkeit von Technologien? Dass die Geräte kleiner werden, hat keinerlei Einfluss auf die Bildungsinhalte, die man vermitteln möchte. Medien beeinflussen vielleicht die Darbietung, aber nicht die Inhalte. M.E. steht im Vordergrund als erstes die Inhalte des Wissens. Die Tendenz, auch komplexen und schwierigen Content einfach und klar strukturiert darzustellen, kommt der Wissenschaft zugute. Die Schwierigkeit liegt in der Tatsache, es einfach zu schreiben.
Vielleicht setzt sich jetzt eine Wissenschaftssprache mit weniger unnötigen Fremdwörtern durch und die Gedanken werden klarer ausgedrückt. Das komplexe und komplizierte Wissensinhalte klar und leicht verständlich gehalten und dargeboten werden sollten (was nebenbei schwierig ist), dem kann ich zustimmen.
Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen. Ralph Waldo Emerson [1803-1882]; amerik. Philosoph und Schriftsteller Aber dass sie einfach sein sollen, weil unsere Welt komplex ist, halte ich für eine höchst gefährliche Argumentation. Gerade mit der Komplexität sollte man sich auseinandersetzen, und diese nicht künstlich zu minimieren versuchen. Die Tagesschau gibt es immer noch, obwohl es Untersuchungen gibt, die zeigen, dass sie vielen Menschen zu komplex ist. Die Lösung ist es doch aber nicht, nur noch Nachrichten à la RTL II und VOX anzubieten?! Der Schwerpunkt müsste aber in einem anderen Feld liegen: Kontext. Wie Baumgartner schon sagt: „Context matters“. D.h. die Schwierigkeit liegt meines Erachtens nach nicht in einer Modularisierung von , sondern in der Re-Integration und die Kontextualisierung dieser kleinen Wissenseinheiten zu einem sinnvollen Ganzen. Und diese Komponente wird m.E. im derzeitigen Hype um Microlearning meist vergessen. Wenn ich den Lerninhalt granularisiere, muss ich mich aber auch um die Kontextualisierung und "In-Verbindung-Setzen" kümmern. Weiterer Knackpunkt im Artikel: Unterschied zwischen Wissen und Information: Podcasts sind meiner Meinung nach keine „Wissensvermittlungssysteme mit niedriger Komplexität“, sondern allenfalls "Informationsvermittlungssysteme mit niedriger Komplexität". Wissen, Lernen und damit Wissensaufbau hat mit der aktiven Verarbeitung von Informationen zu tun. Allerdings kann ich beim Zugfahren, Autofahren oder Joggen nur selten das Wissen aktiv verarbeiten. Ich kann mir Informationen "nur" anhören, die ich dann allerdings, damit sie in meine Wissensbasis eingefügt werden können, aktiv verarbeiten muss.
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Social Software
Monday, October 2. 2006
Knauf, 2003, S. 26: „Die Integration von Reflexionselementen in den Studienverlauf ist neben der Vielfalt der Lernumgbungen ein wichtiger bestandteil des Konzpets der fachnahen Förderung von Schlüsselqualifikationen. Durch „kontinuierliche Selbstreflestion des eigenen Lernens und Denkens, eine permanente Selbstreflexion“ kann etwa die Emergenz der Kognition als Ausdruch von Kreativität und Innovation verbessert werden (Siebert, 1999, S. 86) Bei der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ist vor allem die Selbstevaluation wichtig: die Reflexion über bisherige Entwicklung, und Definietion von Zielen durch Träger der Qualifikationen, usw. Genau diese Qualifikationen kann man mit "E-Learning 2.0" fördern. Es fallen mir zum Beispiel die Integration eines persönlichen Weblogs ein, um die eigene Reflexion im Seminar a) anzuregen und b) auch transparent zu machen. In Portfolios können immer wieder kleine Reflexionskapitel eröffnet und geschrieben werden. Zentral ist m.E., dass man Reflexion in Lehr-Lernprozesse als eigene Phase einbaut und fördert. Ab und zu mal stehen bleiben und sich neben sich stellen  PS: Emergenz = ständige Neusortieren des Wissens und Einfpgen neuer
Zusammenhänge „Neue Ideen reifen auf dem Boden vorhandender kognitiver
Muster (Siebert, 1999, S. 83)
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Saturday, September 30. 2006
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Veranstaltungen
Friday, September 29. 2006
apropos neue Tagungsformen: George Siemens hat anlässlich der Online Educa: Knowing Knowledge - A Collaborative Keynote ================================================== George Siemens is developing another exciting approach to creating and sharing knowledge: He invites the attendees of ONLINE EDUCA BERLIN to help "build" his conference keynote speech by contributing their ideas and thoughts on a special wiki site. He has prepared a short presentation where he explains his approach.
Open Flash Presentation:
http://nl.xeu.de/j.cfm?i=310290&k=92046 Wer sich schon vor der Online Educa beteiligen möchte, kann sich im Wiki, das George Siemens eingerichtet hat, beteiligen. zum Vorgeschmack hier ein paar Folien 
Immer wichtiger für zukünftiges Lernen wird die Reflexion bzw. die Reflexionsfähigkeit der Lernenden.
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Social Software
Tuesday, September 26. 2006
fragt sich die Zeit hier und interviewt Tim O’Reilly, den Erfinder des Begriffs Web 2.0:
ZEIT: Blogger schreiben meistens nicht in ihrer Freizeit, sondern betreiben es als Geschäft oder als Teil ihrer Karriereentwicklung. Die Geschäftsmodelle, von denen Sie reden, leben hingegen von freiwillig und kostenlos abgegebenen Beiträgen und Kommentaren. Darunter gibt es zwar Perlen, aber sie sind in dem ganzen Mist kaum zu finden.
O'Reilly: Na und? Wir haben zum Beispiel eine Analyse der Rezensionen bei Amazon.com durchgeführt. Dabei kam heraus, dass die Zahl der Benutzerrezensionen viel besser den Verkauf eines Buches vorhersagen konnte als ihr Inhalt. Es war egal, dass 95 Prozent der Benutzerrezensionen Müll sind. Ein Buch, das 100 Rezensionen erhält, wird sich besser verkaufen als eines mit nur 80. [...] ZEIT: Dieses Geschäftskonzept lässt sich aber nicht unbegrenzt ausdehnen. Wir können nicht unsere Tage damit verbringen,
Rezensionen für alle möglichen Produkte zu verfassen.
O'Reilly: Noch leben wir in einer Welt, in der Menschen die meisten Daten erzeugen, indem sie auf ihren Computern etwas tippen. Für künftige Geschäftsmodelle werden Sensoren einen großen Teil solcher Daten bereitstellen. Das kann das GPS-Ortungssystem in Ihrem Auto sein. Autoversicherer haben ein großes Interesse an
solchen Informationen. .
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eLearning
Sunday, September 24. 2006
... waren bei Prof. Reinmann das Thema anlässlich der GMW 06. Wen eine überarbeitet Version des einstmals statischen Online Barometers interessiert, findet sie hier. Es ist nun nicht mehr als Evaluationsinstrument gedacht, sondern als "Reflexions- und Interventionsfunktion mit dem Ziel, emotionale Kompetenz zu fördern" Ich bin gespannt, wie sich das Projekt weiterentwickelt. Ohne Frage sind Emotionen Prozesse, die viel stärker als bisher ins Zentrum gerückt werden sollten. Auch bei (Arbeits)Teams in Unternehmen wäre eine Stimmungsmessung mit dem Barometer eine Art, Teamprozesse, über die man sonst in Unternehmen eher nicht redet, zu visualisieren. Gedanken zu einer Weiterentwicklung sind auf der GMW entstanden: Nun ist die Idee entstanden, auf einer Web-Seite verschiedene Instrumente zu sammeln, die sich den Emotionen beim E-Learning widmen: Sei es als Reflexions- oder Evaluationsinstrument, mit Interventions- oder Diagnose- bzw. Messhinterhintergrund. Susanne Haab (Uni Zürich) ist schon mit im Boot. Mindestens drei Personen bzw. Arbeitsgruppen haben wir im Kopf, die wir ansprechen wollen. Wird ein paar Wochen dauern, soll aber zeitnah geschehen. Wir möchten aber nicht nur diese Instrumente sammeln, sondern es wäre ganz hervorragend, wenn wir auch die Erfahrungen mit diesen Instrumenten auf dieser Seite bündeln könnten. [Quelle] Interview mit Frau Prof. Dr. Reinmann zum Thema Emotionen und E-Learning findet man hier.
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eLearning
Sunday, September 24. 2006
Wie hier schon mal angedeutet, lassen mich die Systematisierungsversuche von Zusammenarbeit nicht kalt. Hier habe ich nun ein neues Ordnungsschema gefunden: 
Quelle Interessant scheint mir, dass diese Einordnung nicht nur für Prozesse der Zusammenarbeit in Schule oder Arbeitsleben genommen wird, sondern auch als Anregung, über die Gestaltung von Konferenzen nachzudenken. Wie muss auf einer Konferenz das Zusammenkommen aussehen, damit es fruchtbar ist? Wie kann man Co-construktive Prozesse anstreben?
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