Posted by Mandy Schiefner in
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Wednesday, October 4. 2006
Quelle: http://elearningblog.tugraz.at/wp-content/uploads/2006/09/web20.gif
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Monday, October 2. 2006
Remus, J. (2006) Microlearning im Zeitalter von Web 2.0. In: Wissensmager heute. No 2, S. 6-8: „Vielmehr beschrieben die Begriffe „Microcontent“ und “Mikrolearning“ die Inhalte und Anleitungen, die zu einem selstgesteuerten Lernen hinführen. Diese müssen notgedrungen schlank und knapp gehalten und auch in „niedriger Komplexität“ formuliert werden. Warum?
Erstens, weil in einer zunehmend komplexer werdenden Welt und einer täglich wachsenden Informationsflut, die auf uns hereinbricht, sinnvolle, knappe und klar verständliche Anleitungen gefragt sind. Zweitens, weil durch den vermehrten Einsatz von mobilen Endgeräten mit Bonsaiarchitektur und kleinen Screens, also den zukünftigen Handys und Smartphones, das miniaturisierte Herunterbrechen von Wissensanleitungen wirklich machbar wird“ Seit wenn definiert man denn Bildungsinhalte in Abhängigkeit von Technologien? Dass die Geräte kleiner werden, hat keinerlei Einfluss auf die Bildungsinhalte, die man vermitteln möchte. Medien beeinflussen vielleicht die Darbietung, aber nicht die Inhalte. M.E. steht im Vordergrund als erstes die Inhalte des Wissens. Die Tendenz, auch komplexen und schwierigen Content einfach und klar strukturiert darzustellen, kommt der Wissenschaft zugute. Die Schwierigkeit liegt in der Tatsache, es einfach zu schreiben.
Vielleicht setzt sich jetzt eine Wissenschaftssprache mit weniger unnötigen Fremdwörtern durch und die Gedanken werden klarer ausgedrückt. Das komplexe und komplizierte Wissensinhalte klar und leicht verständlich gehalten und dargeboten werden sollten (was nebenbei schwierig ist), dem kann ich zustimmen.
Es ist ein Beweis hoher Bildung, die größten Dinge auf die einfachste Art zu sagen. Ralph Waldo Emerson [1803-1882]; amerik. Philosoph und Schriftsteller Aber dass sie einfach sein sollen, weil unsere Welt komplex ist, halte ich für eine höchst gefährliche Argumentation. Gerade mit der Komplexität sollte man sich auseinandersetzen, und diese nicht künstlich zu minimieren versuchen. Die Tagesschau gibt es immer noch, obwohl es Untersuchungen gibt, die zeigen, dass sie vielen Menschen zu komplex ist. Die Lösung ist es doch aber nicht, nur noch Nachrichten à la RTL II und VOX anzubieten?! Der Schwerpunkt müsste aber in einem anderen Feld liegen: Kontext. Wie Baumgartner schon sagt: „Context matters“. D.h. die Schwierigkeit liegt meines Erachtens nach nicht in einer Modularisierung von , sondern in der Re-Integration und die Kontextualisierung dieser kleinen Wissenseinheiten zu einem sinnvollen Ganzen. Und diese Komponente wird m.E. im derzeitigen Hype um Microlearning meist vergessen. Wenn ich den Lerninhalt granularisiere, muss ich mich aber auch um die Kontextualisierung und "In-Verbindung-Setzen" kümmern. Weiterer Knackpunkt im Artikel: Unterschied zwischen Wissen und Information: Podcasts sind meiner Meinung nach keine „Wissensvermittlungssysteme mit niedriger Komplexität“, sondern allenfalls "Informationsvermittlungssysteme mit niedriger Komplexität". Wissen, Lernen und damit Wissensaufbau hat mit der aktiven Verarbeitung von Informationen zu tun. Allerdings kann ich beim Zugfahren, Autofahren oder Joggen nur selten das Wissen aktiv verarbeiten. Ich kann mir Informationen "nur" anhören, die ich dann allerdings, damit sie in meine Wissensbasis eingefügt werden können, aktiv verarbeiten muss.
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Monday, October 2. 2006
Knauf, 2003, S. 26: „Die Integration von Reflexionselementen in den Studienverlauf ist neben der Vielfalt der Lernumgbungen ein wichtiger bestandteil des Konzpets der fachnahen Förderung von Schlüsselqualifikationen. Durch „kontinuierliche Selbstreflestion des eigenen Lernens und Denkens, eine permanente Selbstreflexion“ kann etwa die Emergenz der Kognition als Ausdruch von Kreativität und Innovation verbessert werden (Siebert, 1999, S. 86) Bei der Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ist vor allem die Selbstevaluation wichtig: die Reflexion über bisherige Entwicklung, und Definietion von Zielen durch Träger der Qualifikationen, usw. Genau diese Qualifikationen kann man mit "E-Learning 2.0" fördern. Es fallen mir zum Beispiel die Integration eines persönlichen Weblogs ein, um die eigene Reflexion im Seminar a) anzuregen und b) auch transparent zu machen. In Portfolios können immer wieder kleine Reflexionskapitel eröffnet und geschrieben werden. Zentral ist m.E., dass man Reflexion in Lehr-Lernprozesse als eigene Phase einbaut und fördert. Ab und zu mal stehen bleiben und sich neben sich stellen  PS: Emergenz = ständige Neusortieren des Wissens und Einfpgen neuer
Zusammenhänge „Neue Ideen reifen auf dem Boden vorhandender kognitiver
Muster (Siebert, 1999, S. 83)
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Tuesday, September 26. 2006
fragt sich die Zeit hier und interviewt Tim O’Reilly, den Erfinder des Begriffs Web 2.0:
ZEIT: Blogger schreiben meistens nicht in ihrer Freizeit, sondern betreiben es als Geschäft oder als Teil ihrer Karriereentwicklung. Die Geschäftsmodelle, von denen Sie reden, leben hingegen von freiwillig und kostenlos abgegebenen Beiträgen und Kommentaren. Darunter gibt es zwar Perlen, aber sie sind in dem ganzen Mist kaum zu finden.
O'Reilly: Na und? Wir haben zum Beispiel eine Analyse der Rezensionen bei Amazon.com durchgeführt. Dabei kam heraus, dass die Zahl der Benutzerrezensionen viel besser den Verkauf eines Buches vorhersagen konnte als ihr Inhalt. Es war egal, dass 95 Prozent der Benutzerrezensionen Müll sind. Ein Buch, das 100 Rezensionen erhält, wird sich besser verkaufen als eines mit nur 80. [...] ZEIT: Dieses Geschäftskonzept lässt sich aber nicht unbegrenzt ausdehnen. Wir können nicht unsere Tage damit verbringen,
Rezensionen für alle möglichen Produkte zu verfassen.
O'Reilly: Noch leben wir in einer Welt, in der Menschen die meisten Daten erzeugen, indem sie auf ihren Computern etwas tippen. Für künftige Geschäftsmodelle werden Sensoren einen großen Teil solcher Daten bereitstellen. Das kann das GPS-Ortungssystem in Ihrem Auto sein. Autoversicherer haben ein großes Interesse an
solchen Informationen. .
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Thursday, September 7. 2006
Falls einem (was ich nicht glaube) mal die Argumente in heissen Debatten um E-Learning ausgehen sollten, können Sie folgende Auflistung zur Hilfe nehmen: Warum E-Learning?
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Thursday, September 7. 2006
Joachim Wedekind hat einen Blog gestartet. Läuft zwar noch nicht richtig, aber wenn es dann mal klappt, freuen wir uns auf Gedanken aus Tübingen im Konzeptblog
via Michael Kerres
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Friday, August 4. 2006
Für alle, die sich mit Kompetenzentwicklung und E-learning beschäftigen: Es gibt ein Dossier, in dem mehrere Berichte von elearningeuropa.info zusammengefasst sind.
Benötigen wir e-Learning, um uns den Kompetenzherausforderungen stellen
zu können oder benötigen wir Kompetenzen, um uns dem e-Learning stellen
zu können? Viel Spass beim Lesen
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Tuesday, July 25. 2006
Ein neues Blog eines lieben Kollegen  Hier gibt's Musik- und Büchertipps, Podcasts, Photos, Spielensachen und
manchmal sogar echt ernsthafte E-Learning- und Education-Beiträge, die vielleicht sogar im akademischen Umfeld als Anregung dienen könnten hier gehts zum Blog. Ich bin gespannt auf viele nette und interessante Beiträge  .
Continue reading "Lerndinge & Spielsachen"
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Thursday, July 20. 2006
Theoretische Grundlagen und 3 praktische Beispiele für Weblogs in der Lehre gibt e-teaching.org. Panke, S., Oestermeier, U. (2006). Weblogs in der Lehre - drei Fallbeispiele.
http://www.e-teaching.org/didaktik/gestaltung/kommunikation/weblog/weblogs.pdf
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Wednesday, July 12. 2006
Auch für Professoren lohnt sich m.E. nach der Einsatz eines Blogs. Wie man es erfolgreich macht, kann man an den Blogs von Reinmann und Kerres sehen. Sie bieten zum einen Anstösse zum Nachdenken - hier-, greifen aktuelle Diskussionen auf, lassen den Blogleser hinter die Kulissen schauen - hier- oder resümieren das Semester - hier- (was ich sehr spannend finde). Endlich kann man mal hinter die Fassade schauen und sieht, an welchen Interessanten Themenstellungen gerade gearbeitet wird. So haben Studierende auch einen Einblick in die Forschung, die sie im Gegensatz zur Lehre nicht hautnah erleben.
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